67 | Antisemitismus an Hochschulen: erkennen, reflektieren, handeln
Antisemitismus zeigt sich heute in vielfältigen Formen: offen, subtil, historisch tradierte Muster aufgreifend oder im Kontext aktueller Debatten in Politik und Gesellschaft – insbesondere in Bezug auf Israel und den Nahostkonflikt. Auch Hochschulen sind davon als Orte des wissenschaftlichen Austauschs und gesellschaftlichen Diskurses nicht ausgenommen. Eine fachliche und organisatorische Vorbereitung hilft dabei, angemessen und mit passenden Maßnahmen zu reagieren.
Die zweiteilige Fortbildung „Antisemitismus an Hochschulen: erkennen, reflektieren, handeln“ der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen (Z·A·N) richtet sich an Hochschulmitarbeitende. Ziel ist es, Wissen über gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus zu erlangen, die eigene Haltung in einem professionellen Rahmen zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten sowie -souveränität für den Umgang mit antisemitischen Vorkommnissen im Hochschulkontext zu entwickeln.
Das Angebot dient sowohl der Wissensvermittlung als auch der Selbst- und Gesellschaftsreflexion mit einem praxisorientierten Ansatz. Am ersten Tag stehen Selbstreflexion, Grundlagen und aktuelle Erscheinungsformen – insbesondere israelbezogener Antisemitismus – im Mittelpunkt. Der zweite Tag widmet sich der Anwendung des Gelernten anhand konkreter Beispiele aus dem Hochschulkontext: Die Teilnehmenden erproben sich in der Einordnung von Vorfällen und Situationen und diskutieren mögliche Interventionsstrategien.
Die zweiteilige Fortbildung „Antisemitismus an Hochschulen: erkennen, reflektieren, handeln“ der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen (Z·A·N) richtet sich an Hochschulmitarbeitende. Ziel ist es, Wissen über gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus zu erlangen, die eigene Haltung in einem professionellen Rahmen zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten sowie -souveränität für den Umgang mit antisemitischen Vorkommnissen im Hochschulkontext zu entwickeln.
Das Angebot dient sowohl der Wissensvermittlung als auch der Selbst- und Gesellschaftsreflexion mit einem praxisorientierten Ansatz. Am ersten Tag stehen Selbstreflexion, Grundlagen und aktuelle Erscheinungsformen – insbesondere israelbezogener Antisemitismus – im Mittelpunkt. Der zweite Tag widmet sich der Anwendung des Gelernten anhand konkreter Beispiele aus dem Hochschulkontext: Die Teilnehmenden erproben sich in der Einordnung antisemitischer Vorfälle und diskutieren mögliche Interventionsstrategien.
Inhalte
- Sensibilisierung für aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus, für die Diversität jüdischer Positionen
- Reflexion der Wahrnehmungen, Emotionen und Deutungsmuster
- Einordnung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Erscheinungsformen von Rassismen und Antisemitismus
- Unterstützung bei der Entwicklung und Begründung einer eigenen differenzierten antisemitismus- und insgesamt diskriminierungskritischen Haltung als gute Grundlage
- Stärkung der Deeskalation und der Handlungssouveränität im Umgang mit antisemitischen Vorkommnissen
- Kennenlernen von Beratungs- und Unterstützungsstrukturen
Dieser Kurs wird in Kooperation mit der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen (Z·A·N) durchgeführt. Die Z-A-N ist bei der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung angesiedelt.
Zielgruppe
Beschäftigte an Hochschulen und Universitäten
Leitung
Dr. Ulrike Becker ist Historikerin und Program Director im Bereich „Arbeit gegen Antisemitismus“ an der Amadeu Antonio Stiftung. Sie verfügt über jahrelange Erfahrung in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit, u.a. im Hochschulbereich.
Helge Regner hat Politikwissenschaften studiert und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen. Er ist zudem seit vielen Jahren in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig.
Termine
Zweitägig: 14.04.2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr (Präsenz) und 07.05.2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr (Online)
Veranstaltungsort
Hochschule Hannover
Teilnahmezahl
15 Personen
Kosten
Dieser Kurs ist entgeltfrei.
Kursnummer
67
Anmeldeschluss
30.03.2026
